Libertarismus, libertär
Der Begriff Libertarismus (von lat. Libertas: „Freiheit“) ist im deutschen Sprachraum noch wenig bekannt und kann auch nicht einheitlich definiert werden. Er umfasst Varianten einer politischen Philosophie und ökonomischer Anschauungen, die das Individuum, seine Freiheit und das Eigentum ins Zentrum stellen. Der Libertarismus strebt eine Gesellschaft an, in der alle Menschen mit den gleichen Rechten des Lebens, der Freiheit, der Selbstbestimmung und des Eigentums (einschließlich dem an sich selbst) in Vertragsfreiheit miteinander leben.
Politik
Zitat
Was ist Politik?
Meine Definition von Politik hat die Form einer Addition und lautet:
Anmaßung gesellschaftsgestalterischer Kompetenz,
+ Einbildung, die ökonomischen Gesetze aushebeln zu können,
+ Vortäuschung der Notwendigkeit eines umfassenden Aktionismus,
+ Geschäft mit der Bewirtschaftung des Neids und der Angst,
+ Bestechungsaktivitäten mit anderer Leute Geld
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= POLITIK
Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht
Es gibt in Deutschland bezüglich Arbeit keinen richtigen Markt, sondern ein mächtiges Kartell von Gesetzgebung, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, die weitgehend die Bedingungen diktieren, unter denen Arbeitsanbieter und -nachfrager (nicht) miteinander vertragliche Vereinbarungen schließen und ausführen dürfen.
Diese Bedingungen stehen der Begründung, Fortsetzung und Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen in großem Umfang entgegen, was alle Beteiligten wissen. Der Staat möchte hieran aber - zum Schaden der betroffenen Vertragsparteien und der Arbeitslosen - nichts ändern, sondern verstärkt seine diesbezüglichen Aktivitäten.
Wozu „Arbeitsrecht“?
Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland ist eine staatliche, planwirtschaftliche und umlagenfinanzierte Zwangsorganisation für Arbeitnehmer. Sie ist aus der direkten Staatsverwaltung in die einzelnen Krankenkassen ausgegliedert (Körperschaften des öffentlichen Rechts).
Die vielen „Gesundheitsreform“-Gesetze der vergangenen Jahrzehnte hatten stets scheiternde Bemühungen zur Erhaltung einer Beitragsstabilität sowie immer weiter gehende Leistungskürzungen zum Inhalt.
Interventionismus
Mehr oder weniger systematische politische Maßnahmen zur Beeinflussung volkswirtschaftlicher Globalgrößen (z. B. Beschäftigung, Einkommensverteilung, Marktanteile, Strukturwandel). Anders als beim Dirigismus, aber ebenso mit angemaßtem Wissen über das Marktgeschehen und seine Entwicklung, greift der Staat nur punktuell in den Wirtschaftsablauf ein. Instrumente des Interventionismus sind vor allem Maßnahmen der sog. Ordnungs-, Wettbewerbs-, Finanz-, Währungs-, Konjunktur- und Strukturpolitik, die über rechtliche Regulierungen, Steuern und Subventionen oder in Form direkter Nachfrage des Staates wirksam werden. Außenwirtschaftliche Interventionen sind z. B. der Aufbau oder die Aufrechterhaltung von Handelshemmnissen.
